Welches E-Rechnungsformat passt zu mir?
ZUGFeRD, XRechnung oder Factur-X — welches Format das richtige ist, hängt vor allem davon ab, wer dein Rechnungsempfänger ist. Dieser Entscheidungsbaum führt dich in zwei Schritten zur richtigen Antwort.
Letzte Aktualisierung: 2. Mai 2026
XRechnung: Pflicht bei Behörden und öffentlichen Auftraggebern
Wer Rechnungen an den Bund, Bundesländer oder Kommunen stellt, muss XRechnung verwenden. Das ist reines XML ohne visuelle PDF-Ebene — ein Viewer wie der X-Ray-Viewer oder das Portal des Bundes hilft beim Lesen. XRechnung ist der deutsche Standard für den öffentlichen Sektor und basiert ebenfalls auf EN 16931.
ZUGFeRD: Die erste Wahl für B2B in Deutschland
Für die meisten privaten Unternehmen in Deutschland ist ZUGFeRD 2.x im Profil EN 16931 die empfohlene Wahl. Das Hybridformat ist einfach zu handhaben: Der Empfänger kann die Datei wie eine normale PDF öffnen, während die eingebetteten XML-Daten von Buchhaltungs- software automatisch verarbeitet werden. Mehr dazu unter Formate im Vergleich.
Factur-X: ZUGFeRD für den EU-Binnenmarkt
Factur-X ist der französische Name für dasselbe Format wie ZUGFeRD 2.x — beide basieren auf demselben Standard und sind vollständig austauschbar. Eine ZUGFeRD-Datei, die du in Deutschland erzeugst, wird in Frankreich, Belgien oder den Niederlanden als Factur-X akzeptiert. Der Unterschied ist rein begrifflicher Natur. Mehr dazu unter XRechnung vs. ZUGFeRD und Factur-X.